Kategorie ‘Rotwein’

DUCISSA 2006 Rotwein Cuvee

Zu Weihnachten erhielt ich eine Flasche Rotwein als Geschenk. Auf dem Ettiket war DUCISSA zu lesen? Die ist lateinisch und bedeutet unsere Herzogin. Der Rotwein stammt vom Weingut Herzog von Württemberg. Der erste urkundliche Nachweis für Weinbau stammt aus dem Jahre 1289.

Nun bin ich meist weniger ein Freund von staatlichen Weingütern. So sind auch bei diesem Weingut einige Weinberge in halb Württemberg verteilt, was in manchen Fällen keine optimale Grundlage für eine schnelle und gute Verarbeitung des Erntegutes ist. Das Resultat sind leider oft Weine die nicht ganz die möglichen Fruchtaromen und Qualität haben.

Penfolds – Bin 23 Adelaide Hills Pinot Noir 2009

Der Bin 23 Adelaide Hills Pinot Noir ist eine jüngere Weinkreation im Haus Penfolds. Die Adelaide Hills liegen auf einer Höhe, wodurch die Nächte dort spürbar abkühlen. Also ein hervorragendes Klima für Pinor Noir Reben. Durch den Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht bilden sich in den Trauben mehr Aromen, welche man später bei gekonnter Verarbeitung schmecken kann.

Bisher hatte ich noch keinen Pinot Noir aus Australien im Weinglas. Mein Gaumen kannte bisher Pinot Noir aus Burgund, Österreich, Italien, Baden, Ahr, Württemberg und Neuseeland. Aber Australien? Nun ist der Bin 23 mit etwa 28 € nicht gerade ein Schnäppchen. Trotzdem galt es Neuland zu entdecken?

Penfolds – Koonunga Hill – Shiraz Cabernet 2008

Penfolds gehört sicherlich zu einem der bekannten Weingüter. Auch in Europa ist das Weingut bei vielen Weinkennern bekannt. Schließlich kommt der teuerste Wein Australiens vom Weingut Penfolds. Der Penfolds 300 €. Der 1951er wurde 2004 auf einer Auktion für 30.000 € versteigert. Nicht gerade ein Schnäppchen für Otto-Normalverbraucher.

Aber von Penfolds gibt es noch weitere Weine. Darunter auch sehr gute Weine mit einem guten bis sehr gutem Preis- Leistungsverhältnis.
Einer davon ist meiner Meinung nach der Koonunge Hill aus den Rebsorten Shiraz und Cabernet Sauvignon.

Trollinger trocken 2009 – Weingut Schnaitmann

Als Schwabe hänge ich logischerweise irgendwie an der für Nichtschwaben oft seltsamen Trollingerrebsorte. Nun gibt es ehrlich gesagt von dieser Rebsorte wenig wirklich guten oder sogar sehr guten Wein. Vieles ist Mittelmaß und oft nicht einmal das verdient die Bezeichnung.

Den besten Trollinger im Ländle habe ich bisher von Weingut Schnaitmann aus Fellbach im Weinglas genießen dürfen. 10 Euro sind mir aber für einen Wein für unter Woche manchmal nicht günstig genug. Und derzeit geht man Weinvorrat in der Preisklasse 5 bis 6 Euro langsam aber sicher zu Neige. Also machte ich mich auf die Suche nach qualitätiv gutem Wein in dieser Preiskategorie.

Kurioser Rotwein 1963 aus Deutschland!

Eine lustige Wein-Entdeckung erhielt ich von meinem Vater an meinem 40. Geburtstag. Als absoluter Wein-Unwissender meinte er mir etwas gutes tun zu wollen. Er erwarb aus einer mir bis heute nicht bekannten Quelle einen Wein aus meinem Geburtsjahr. Halt, falsch. Einen 1964er hat er nicht bekommen. Aber 1963 ist ja als Alternative kein Fehler, da er ja sogar noch älter ist.

Chateau La Hase 2006

In den letzten Jahren habe ich immer seltener einen Bordeaux gekauft. Zum einen sind mir die Preise für die meisten Bordeaux-Weine viel zu hoch. Inzwischen habe ich viele wesentlich günstigere Alternativen gefunden und lieb gewonnen. Trotzdem reizt einem hin und wieder der doch fast schon ehrführchtige Name eines Weines aus dem Bordeaux. Nun bin ich kein Fan und Käufer von Weinen mit großem Namen. Da gefallen mir oft die weniger aber oft günstigeren Weine besser.

Spätburgunder Auslese 2003 *** – Weinhaus Heger

Das Weingut Dr. Heger dürfte wohl jedem Weinfan im Lande bekannt sein. Seit über zwei Jahrzehnten ist es wohl im Lande bekannt für hervorragende Grauburgunder, Weissburgunder als auch Spätburgunder aus den Toplagen Ihringer Winklerberg und Achkarrer Schlossberg.

Und da gibt es noch das Weinhaus Heger. Dies sind Weine die nicht aus eigenem Anbau stammen. Diese werden von Vertragswinzern aufgekauft. Die Vertragswinzer erhalten allerdings qualitative Vorgaben damit am Ende auch ein guter oder sogar sehr guter Wein gekeltert werden kann. Der Grossteil der Weine wird für die Gastronomie produziert und verkauft. Es sind meist einfachere aber auch günstigere Weine als die vom Weingut Dr. Heger. Aber es sind auch handwerklich gut gemachte Weine. Bei meinem letzten grösseren Einkauf im Weingut Dr. Heger erhielt ich auch eine Flasche Spätburgunder Auslese 2003 *** vom Weinhaus Heger gratis mit. Sozuagen als Einkaufsrabatt.

2006 Spätburgunder Junge Reben *** – Weingut Schnaitmann

Die Rebsorte Spätburgunder ist wohl inzwischen bei einigen deutschen Winzern recht beliebt. Obwohl sie wohl zu den Diven unter den Rebsorten gilt, konnte die Qualität der Spätburgunder aus deutschen Lande in den letzten zehn Jahren auf breiter Basis spürbar gesteigert werden. Insbesondere in Weinregionen wo die Rebsorte schon länger angebaut wird, gibt es heute meist auch Spätburgunder die den Vergleich mit den teuren und edlen Weinen aus dem Burgund nicht zu scheuen brauchen.

Ergebnis der Malbec-Verkostung

So, nun habe ich an drei Wochenenden drei verschiedene Rotweine mit der Rebsorte Malbec vergkostet. Da diese Rebsorte meist nur in Frankreich in Cahors und in Argentinien angebaut wird, war die Auswahl beim Kauf auch nicht so riesig wie bei manch anderen Rebsorten. Hier also meine persönliche Rangliste der drei Malbecs:

Les Prestige 2005 – Chateau du Cedre, Cahors

Der dritte Malbec in der Runde ist der Les Prestige 2005 vom Chateau du Cedre aus Frankreich. Der Rotwein kommt aus der Anbauregion Cahors. Er ist zwar kein 100%iger Malbec aber die Hauptrebsorte ist der Malbec. Nach den beiden Argentiniern die nur die Hälfte gekostet haben war ich auf diesen 12,90 € Wein sehr gespannt.