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Chateau La Hase 2006

In den letzten Jahren habe ich immer seltener einen Bordeaux gekauft. Zum einen sind mir die Preise für die meisten Bordeaux-Weine viel zu hoch. Inzwischen habe ich viele wesentlich günstigere Alternativen gefunden und lieb gewonnen. Trotzdem reizt einem hin und wieder der doch fast schon ehrführchtige Name eines Weines aus dem Bordeaux. Nun bin ich kein Fan und Käufer von Weinen mit großem Namen. Da gefallen mir oft die weniger aber oft günstigeren Weine besser.

Ergebnis der Malbec-Verkostung

So, nun habe ich an drei Wochenenden drei verschiedene Rotweine mit der Rebsorte Malbec vergkostet. Da diese Rebsorte meist nur in Frankreich in Cahors und in Argentinien angebaut wird, war die Auswahl beim Kauf auch nicht so riesig wie bei manch anderen Rebsorten. Hier also meine persönliche Rangliste der drei Malbecs:

Les Prestige 2005 – Chateau du Cedre, Cahors

Der dritte Malbec in der Runde ist der Les Prestige 2005 vom Chateau du Cedre aus Frankreich. Der Rotwein kommt aus der Anbauregion Cahors. Er ist zwar kein 100%iger Malbec aber die Hauptrebsorte ist der Malbec. Nach den beiden Argentiniern die nur die Hälfte gekostet haben war ich auf diesen 12,90 € Wein sehr gespannt.

Traubensorte Malbec im Vergleich

Was fasziniert mich oder andere Menschen so am Wein? Da gibt es sicherlich sehr viele Antworten auf diese Frage. Eine zumindest für mich gewichtige ist sicherlich die Geschmacks- und Aromenvielfalt der Weinrebe. Je nach Wetter, Klima, Boden und Bearbeitung durch den Winzer entstehen normalerweise jedes Jahr individuelle Weine. So bin ich von Zeit zu Zeit auch immer wieder auf der Suche nach neuem mir noch nicht oder weniger bekannten Weinen und Rebsorten. Moderebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Chardonnay und wie sie alle heissen werden inzwischen in fast jedem Land angebaut. Und erschreckenderweise schmecken auch viele davon sehr ähnlich und nur die von guten Winzern kann man als eingeständig und sehr gut bezeichnen. Diese kosten allerdings meist auch ihr gutes Geld.

2004 Cotes-du-Rhone – Domaine de la Vieille Julienne

Vor ein paar Jahren bekam ich diesen Wein geschenkt. Bis dahin hatte ich nur gelegentlich einen Rhonewein im Glas. Und die bisherigen konnten mich nicht wirklich vom Preis- Leistungsverhältnis überzeugen. Dies war bei diesem Cotes-du-Rhone allerdings anders. Die erste Flasche hat mir sehr gut geschmeckt, so daß ich davon 3 Flaschen im Fachhandel kaufte und in meinen Weinkeller legte. Nun an heilig Abend sollte eine Flasche davon den Tag krönend abschließen.

Cotes-du-Rhone rouge 2006 – Chateau Saint Cosme

In den letzten Jahren ist mein Interesse und Geschmack für nicht so teure französische Tropfen geweckt worden. Bei einem meiner Weinhändler bin ich auch schnell fündig geworden. In den letzten Tagen habe ich mal wieder eine Flasche vom Chateau Saint Cosme aus Gigondas im Rhonetal geöffnet. Es handelte sich um einen Cotes-du-Rhone rouge 2006. Er besteht aus 100% Syrah-Trauben. Ein Wein der jung bereits erstaunlich gutes Genußpotential hat. Nach ein paar Jahren steigert er sich noch.

Pouilly-Fume Le Loriot 2002 von Joseph Mellot

Bei unserer Sauvignon blanc Vergleichsweinprobe ist dies der letzte und dritte Wein im Bunde. Pouilly-Fume gilt als die klassische Sauvignon blanc Weinregion überhaupt. Also waren hier die Erwartungen sehr hoch. Mit knapp 13€ war es auch der teuerste von den Dreien. Aber für einen Pouilly-Fume ist er noch als relativ günstig zu bezeichnen.
Viele ältere Weingüter haben in Frankreich oft eine lange Tradition. So auch dieses. Cesar Mellot wurde 1689 von Ludwig XIV zum königlichen Weinberater ernannt. Aber kommen wir zu unseren Sauvignon blanc.