Kategorie ‘Weißwein’

Sauvignon blanc 2008 – Weingut Aldinger

Inzwischen dürfte es kein Geheimnis mehr sein, daß die besten Württemberger Weine seit Jahren aus Fellbach kommen. Neben dem Shootingstar Schnaitmann hat sich das Traditions-Weingut Aldinger in der württembergische Weinwelt seit etwa 10 Jahren in der Spitzengruppe etabliert.

Für viele ist es sogar das beste Weingut in Württemberg.

Was lag also näher als einen kleinen Vergleich der beiden Weingüter zu machen? Ich besorgte mir je eine Flasche des Sauvignon blanc 2008 von beiden Fellbacher Weingütern. Den von Schnaitmann kannte ich bereits aus den Vorjahren. Der vom Weingut Aldinger war sozusagen Neuland für mich.

Sauvignon blanc 2008

Riesling “von der Fels” trocken – Weingut Keller

Muß man das Weingut Keller aus Flörsheim-Dalsheim noch vorstellen? Eigentlich nicht. Die zahlreichen Auszeichnungen und sehr hohen Bewertungen ihrer Weine in den letzten zehn Jahren sprechen wohl für die Qualität der Keller-Weine. Bereits bei den einfachen Weinen wird auf ein hohes Qualtiätsniveau geachtet. Und die Spitzenweine wie G-MAX oder die Spitzenlagen Dalsheimer Hubacker und Westhofener Abtserde haben inzwischen Weltruf. Die weltbesten trockenen Rieslinge kommen aus diesen Weinbergen.

Aber nicht jeder möchte gleich 25 bis 40 oder noch mehr Euro für eine 0,75 l Flasche Riesling ausgeben. Der G-MAX wird inzwischen nur noch über ausgesuchte Händler und dort meist nur in geringen Stückzahlen verkauft. Eine Flasche G-MAX kostet derzeit ca. 85 €. Jährlich mit weiter steigender Tendenz. Dies ist sozusagen die Quintessenz aller trockenen Rieslinge. Vergleichbar mit einem Mouton-Rothschild in Bordeaux.

2004 Grauburgunder *** Ihringer Winklerberg

Wer die bisherigen Weinverkostungen verfolgt hat, dem dürfte wohl nicht entgangen sein, das einer meiner Lieblingswinzer am Kaiserstuhl das Weingut Dr. Heger ist. Nun stand ich neulich bei meinem Geburtstag vor der mal wieder nicht so einfachen Entscheidung Welche Weinflasche öffnen wir heute zum Genuss?

Diese Frage stellt sich wohl fast jeder Weinliebhaber an einem besonderen Tag? Zumindest bei mir ist dies bei besonderen Anlässen fast immer so. Allerdings muss ich feststellen, das mir diese Entscheidung in diesem Jahr erstaunlich leicht viel. Auf Rotwein hatte ich an diesem Tag, warum auch immer, keine Lust. Und unter den Weissweinen erschien mir der Grauburgunder vom Ihringer Winklerberg genau der Richtige. Trinkreif dürfte er auf jeden Fall sein. Und einem Geburtstag ist er auf jeden Fall würdig.

Stettener Häder – Riesling Kabinett 1993 – Remstalkellerei

Nun bin ich inzwischen weniger ein Freund von Weinen aus Weingenossenschaften. Bei den meisten Winzergenossenschaften erhält man recht einfache Weine die meiner Meinung nach selten ihr Geld wert sind. Wobei es hier natürlich auch einige Ausnahmen gibt. Inzwischen hat auch manche Wein-Genossenschaft erkannt das man über die Qualität höhere Preise erzielen kann. Aber viele machen immer noch charakterlose Massenware. So meide ich solche Weine wo es geht.

Riesling Wiltinger Braunfels 2005 – Weingut Van Volxem

Seit ein paar Jahren kaufe ich regelmässig die einfachen Rieslingweine vom Weingut Van Volxem an der Saar. Irgendwie haben es mir diese meist trocken oder feinherb ausgebauten Rieslingweine angetan. Sehr ausgeprägt ist auch bereits bei den einfachen Weinen der Charakter und das Terroir. Den Weinen kann man fast immer die Herkunft von mineralischen Schieferböden erriechen und erschmecken.

Da ich die Weine sehr lecker find kam bisher kaum einer über ein Alter von drei Jahre hinaus. Dabei teste ich eigentlich gerne die Entwicklungsstadien eines guten Weines. Und da es immer noch eine weit verbreitete Meinung ist das deutsche Weissweine weniger zum lagern geeignet sind, bin ich immer wieder erstaunt das dies immer öfter nicht der Fall ist!

Grüner Veltliner “Fass 4″ 2008 – Weingut Bernhard Ott

Da ich bei der Rebsorte Grüner Veltliner noch ein starkes Geschmacks- und Erfahrungsdefizit hatte, bestellte ich vor einigen Monaten einen vom Weingut Bernhard Ott aus dem Donauland. Nun waren in der früheren Vergangenheit bei einigen Urlauben in Österreich die Bekanntschaften mit dem Grüner Veltliner wenig vielversprechend. Meist waren es säurebetonte Weine ohne große Aromenvielfalt. Als Begleiter zu einem entsprechenden Essen OK. Aber mehr nicht.

Aber vor ein paar Jahren wurde ich über das Internet auf die Weinbau-Familie Graf-Faltl aus Stratzing im österreichischen Kremstal aufmerksam. Dort bestellte ich ein Probepaket wo auch verschiedene Grüne Veltliner beinhaltet waren. Und ich war von der Qualität und vor allem vom Preis- Leistungsverhältnis angenehm überrascht welch interessanten Qualitätsweine diese Rebsorte erbringen kann. Nach einigen Jahren Grüner Veltliner Abstinenz bestellte ich bei einen meiner favorisierten Weinhändler einen Grünen Veltliner “Fass 4″ vom Weingut Bernhard Ott aus dem Donauland.

Piesporter Goldtröpfchen 1. Gewächs 2004 – Reinhold Haart

Nach dem das Weingut Keller aus Rheinhessen seit nun über zehn Jahren den trockenen deutschen Riesling auf Weltniveau gebracht hat, eifern nun auch immer mehr Winzer und Weingüter diesem Erfolg nach. So sind wohl im Windschatten des inzwischen großen Vorreiters zahlreiche weitere gute bis sehr gute trocken ausgebaute Riesling in vielen deutschen Anbauregionen entstanden. Wohl auch durch die globale Klimaerwärmung gelingen inzwischen selbst in den nördlicheren Weinbauregionen wie der Mosel sehr gute trockene Rieslinge. Nun muß ich gestehen das für mich ein Moselriesling feinherb oder halbtrocken als Kabinett oder Spätlese meist am besten mundet. Und genau solche faszinierende Moselrieslinge gelingen dem Weingut Reinhold Haart aus Piesport an der Mosel fast jedes Jahr.

Sauvignon blanc aus dem Remstal

Wie bereits angekündigt werde ich über die kleine Silvesterverkostung von drei Sauvignon aus dem Remstal resumieren. Alle drei Weine lagen preislich um die acht Euro.

Der erste verkostete ist der Sauvignon blanc 2007 von der Remstalkellerei. Von den drei verkosteten der älteste. Die anderen beiden sind aus dem Jahrgang 2008. Mit 13% Alkohol liegt er im Bereich der meisten Sauvignon blanc aus dem Remstal. Die Remstalkellerei ist eine Winzergenossenschaft mit Hauptsitz in Weinstadt-Beutelsbach. Nicht unbedingt für sehr hochwertige Weine bekannt. Aber meist für authentische Weine aus der Region. Aber hin und wieder muß ich eben auch prüfen ob die Remstalkellerei vielleicht doch besser geworden ist?

Kleine Sauvignon blanc Weinprobe an Silvester 2009

Wie fast jedes Jahr zu Silvester stellt sich auch dieses Jahr wieder mal die Frage “Was trinken wir dieses Jahr für einen Wein?”. Nach einem guten Abendessen würde ein Rotwein meinen ganzen Schwung nehmen und den Übergang in das neue Jahr doch spürbar bremsen. Deswegen hat es sich in den letzten Jahren irgendwie eingebürgert das wir uns an einen meist trockenen Weißwein halten. Mit seiner Frische wirkt ein Weißwein auf uns zumindest meist belebend. Warum keinen Champagner oder Sekt? Ich weiß es nicht? Irgendwie fasziniert mich die Geschmacksvielfalt an Weißweinen viel mehr. Einen guten Sekt der nach der Champagnermethode ausgebaut wurde gibt es dann aber gemäß Familientradition zum Jahreswechsel. Sozusagen zum Anstossen.

Saar Riesling 2007 – Van Volxem

Diesen Riesling vom Weingut Van Volxem habe ich nun bereits im dritten Jahr hintereinander verkostet. Bereits der 2005er und 2006er mundeten mir sehr gut. Gestern öffnete ich also die erste Flasche des Jahrgangs 2007.