Rebsorten

Die Auswahl an Rebsorten aus denen Wein gewonnen werden kann, ist inzwischen sehr umfangreich. Viele Rebsorten wird der Laie nicht kennen. In manchen Ländern, wie Italien, gibt es sehr viele regionelle Rebsorten. Diese werden nur in einer kleinen Region angebot.

Für mich sind Weine aus solchen autochtonen Rebsorten oft sehr interessant. Häufig enstehen damit auch sehr eigenständige Weine, welche sich von der großen Masse abheben. Ich mag solch individuellen Weine sehr. Aber das ist lediglich meine persönliche Meinung. Unabhängig davon genieße ich auch Weine, welche aus den bekannteren Rebsorten gemacht worden sind.

Weltweit gibt es hunderte von Rebsorten. Und es kommen jährlich einige Neuzüchtungen dazu. Wozu Neuzüchtungen? Ganz einfach. Damit dem Winzer die Arbeit im Weinberg erleichtert wird. Höherer Ertrag, weniger empfindlich gegen Schadpilze und andere Krankheiten können Gründe für Neuzüchtungen sein.

Der Anbau von Rebsorten orientiert sich meist nach Angebot und Nachfrage. Ehrlich gesagt finde ich es schade, daß manche Winzer sich danach richten. Jede Rebsorte hat ihre positiven Eigenheiten. Manchmal wäre es besser diese im Weinberg und Weinkeller zu fördern. Eine Rodung und Neubepflanzung für gerade angesagtere Rebsorten ist da nicht immer der beste Weg.

Ich teile die Rebsorten grob für Weißwein und Rotwein ein. Manche Rebsorten aus denen Rotwein gemacht wird, werden auch zum Teil als Weißwein mit dem Begriff Blanc de Noirs ausgebaut. Für Champagner finden auch verschiedene Rotwein-Rebsorten Verwendung. Man sieht, eine eindeutige Grenze gibt es da nicht.

Rebsorten für Weißwein

Riesling Weintrauben
Riesling Weintrauben

Rebsorte Airen

In Spanien und weltweit, die am meisten angebaute Rebsorte, aus der Wein gewonnen wird. Früher wurde die Rebsorte mit anderen als Cuvee verarbeitet. Heute werden oft junge fruchtige Weißweine daraus gekeltert. Weitere regionelle Namen für die Rebsorte sind Liren, Aide, Valdepenas und Manchega.

Rebsorte Aligote

Die besten Aligoté kommen aus dem Burgund. Die Rebsorte ergibt normalerweise einen geschmacklich neutralen Weißwein. Namhafte Erzeuger aus Burgund erzielen jedoch erstaunlich gute Ergebnisse. Wobei die Rebsorte dort inzwischen immer mehr von höherwertigeren Rebsorten verdrängt wird. Die Rebsorte wird auch im Cremant de Bourgogne verwendet. Sie ist auch Basistraube für den berühmten Kir. Der Anbau der Rebsorte erfolgt weltweit, von der Sowjetunion über Bulgarien bis nach Kalifornien.

Rebsorte Chardonnay

Hochwertige weiße Rebsorte aus dem Burgund. Ergibt reiche Weine mit großer Struktur und langem Abgang. Sie ist in fast allen Weinbauländern der Welt beheimatet. Das berühmteste Anbaugebiet ist Burgund. Topqualitäten in Burgund, Italien, Kalifornien, Südafrika, Neuseeland und Australien In Deutschland erst seit 1991 offiziell zugelassen. In Österreich teilweise als Morillon bezeichnet. Sehr gute und hochwertige Chardonnay können auch länger gelagert werden und reifen dadurch.

Rebsorte Chasselas

Ertragreiche weiße Rebsorte, hauptsächlich als Tafeltraube bekannt. Ergibt neutrale Weine mit wenig Säure und Charakter. Die besten sind in Baden als Gutedel und in der Schweiz als Fendant und Dorin bekannt.

Rebsorte Chenin blanc

Weiße Rebsorte im Anjou und in der Touraine. Liefert hervorragende Dessert- Schaum- und trockene Weißweine.

Rebsorte Colombard

Die aus Frankreich stammende Rebsorte liefert alkoholreiche und säurebetonte, frische, junge Weine. Sie wird auch in geringem Maße für die Herstellung von Cognac und Armagnac verwendet. In manchen Anbauregionen wird sie auch in Cuvees verwendet.

Rebsorte Dorin

Ertragreiche weiße Rebsorte, hauptsächlich als Tafeltraube bekannt. Ergibt neutrale Weine mit wenig Säure. Die besten sind in Baden als Gutedel und in der Schweiz als Fendant und Dorin bekannt.

Rebsorte Elbling

Wird in geringen Mengen noch an der Obermosel und in Luxemburg angebaut. Sehr ertragreiche Sorte, die nur bei starkem Beschnitt einen leichten, zarten qualitativ guten Weißwein ergibt. Er wir häufig als Grundwein für die Sektherstellung verwendet.

Rebsorte Faberrebe

Eine Neuzüchtung zwischen Weißen Burgunder und Müller-Thurgau aus Alzey in der Pfalz. Die frühreifende Rebsorte wird überwiegend in Rheinhessen und England angebaut. Die hellgelben Weine sind fruchtig mit leichter Muskatnote und guter Säure.

Rebsorte Fendant

Ertragreiche weiße Rebsorte, hauptsächlich als Tafeltraube bekannt. Ergibt neutrale Weine mit wenig Säure. Auch als Gutedel und Dorin bekannt.

Rebsorte Freisamer

Eine Kreuzung zwischen Silvaner und Ruländer um eine pilzresistendere Alternative zum Ruländer zu erhalten. Inzwischen hat man dies beim Ruländer durch Klonselektion auch verbessern können. Aus diesem Grunde ist die Anbaufläche vom Freisamer wieder rückläufig. Inzwischen gibt es nur noch kleine Bestände in Württemberg und der Schweiz (dort heißt er Freiburger). Im Geschmack ähnelt er dem Ruländer.

Rebsorte Furmint

Hauptrebsorte für die Herstellung des edelsüßen ungarischen Tokajers (Dessertwein aus Ungarn).

Rebsorte Garganega

Weiße Traube aus Venetien. Hauptsorte des Soave.

Rebsorte Gewürztraminer

Hochwertige weiße Rebsorte mit charakteristischen Aromen nach Rosen. Stammt vermutlich aus Tramin in Südtirol. Ergibt kräftige Weine, die vor allem in Deutschland, im Elsaß und in Österreich angebaut werden, ist aber weltweit verbreitet. Die besten Ergebnisse ergeben halbtrockene oder süße Spätlesen.

Rebsorte Grauburgunder

Verbreitung: Neben Italien ist Deutschland das Hauptanbaugebiet. Der Grauburgunder ist eine Mutation aus dem Spätburgunder/Pinot Noir. Die Traubenreife verläuft ähnlich. Farbe: blaßgelb mit Grünstich bis goldgelb. Aromen: Birne, Honig, Ananas, Grapefruit, Liebstöckel, grüne Bohne. Geschmack: je nach Erntezeitpunkt und Reifegrad, leichte, spritzige Weine mit feinrassiger Säure bis hin zu gehaltvollen, öligen Weinen. Eignet sich gut zum Ausbau im Barrique.

Früher wurde diese Rebsorte in Deutschland (Baden) als Ruländer benannt. Da in den 60-70er Jahren unter diesem Namen oft weniger gute (liebliche) Qualität produziert wurde, haftet dem Namen ein negativer Ruf an. Aus diesem Grunde nennen die meisten Weingüter die Rebsorte nun Grauburgunder. Wenige Ausnahmen blieben aber bei der regionel typischen Bezeichnung Ruländer und produzieren auch unter diesem Namen feine Burgunder!

Rebsorte Grüner Veltliner

Sehr verbreitete österreichische Rebsorte, die mit Ausnahme der Steiermark überall zu finden ist. Die daraus gewonnenen trockenen Weißweine sind säurebetont und stahlig. Schmeckt am besten im Heurigen. In einigen Anbauregionen wie der Wachau und dem Kremstal werden hervorragende Qualitäten erzielt.

Rebsorte Gutedel

Ertragreiche weiße Rebsorte, hauptsächlich als Tafeltraube bekannt. Ergibt neutrale Weine mit wenig Säure und Charakter. In Baden als Gutedel schöner süffiger Vesperwein.

Rebsorte Kerner

Die Rebsorte ist eine Kreuzung zwischen Trollinger x Riesling. Diese gelang 1929 dem Züchter August Herold in Lauffen am Neckar. Die Bezeichnung Kerner ist seit 1969 eine eigenständige Sorte (davor Sämling…, weißer Herold…). Er wird meist für säurebetonte, fruchtige und aromatische Weißweine bis zur Spätlese angebaut. Teilweise wird er auch zu Sekt verarbeitet.

Rebsorte Macabeo

Die Rebsorte wird in Nordspanien als häufigste Weinwein-Rebsorte angebaut. Sie gehört zu den wichtigsten Rebsorten für den spanischen Cava (Schaumwein). In Rioja werden früh trinkbare Weißweine angebaut, die den Namen Viura (weißer Rioja!) tragen. Aber auch in Südfrankreich wird die Rebsorte für Cuvees mit anderen weißen Rebsorten verwendet.

Rebsorte Malvasia

Weiße vor allem in warmen Ländern sehr verbreitete Rebsorte. Kommt ursprünglich aus Griechenland und liefert verschiedene Weintypen. In Italien am besten als Desertwein. Das bekannteste Erzeugnis ist der Malvasia delle Lipari von den liparischen Inseln. Sonst schwere neutral trockene Weine oder Süßweine.

Rebsorte Mission

Die Rebsorte gehört zu einer der weltweit am weitesten verbreiteten. Historisch wurde sie im 17. Jahrhundert von den Franziskanermönchen als erste Rebe in Amerika in Mexiko und Südkalifornien für Messwein angebaut. In Chile wird sie heute unter dem Namen Pais angebaut. In vielen anderen Südamerikanischen Ländern ist es eine weit verbreitete Rebsorte. Meist werden Dessertweine von nicht so hoher Qualität gekeltert.

Rebsorte Morillon

In Österreich die regionelle Bezeichnung für die Rebsorte Chardonnay.

Rebsorte Müller-Thurgau

Wird auch Rivaner genannt. Verbreitung: neben dem Riesling die häufigste Rebsorte in Deutschland. Nach einer neuen Genanalyse handelt es sich nicht wie angenommen um eine Kreuzung aus Riesling x Sylvaner, sondern aus Riesling x Gutedel. Ihr Namen geht auf ihren Züchter Hermann Müller aus Thurgau zurück, der sie 1882 entwickelt hat. Farbe: blaß- bis hellgelb. Aromen: grüner Apfel, Zitrone, Muskat, grüne Paprika, Geranie. Geschmack: milde Säure und leichter bis mittelkräftiger Körper

Rebsorte Muscadet

Ergibt frische und leichte Weißweine aus dem gleichnamigen Gebiet der Loire-Mündung. Idealer Wein zu Meeresfrüchten.

Rebsorte Muskat-Ottonel

Relativ selten angebaute Weißweinrebe, die eine entfernte Verwandtschaft mit dem Gutedel besitzt und meist einfache, säurearme, zugleich aber leicht parfümierte Weine ergibt. Österreich ist das Hauptanbaugebiet, in Deutschland und im Elsaß selten.

Rebsorte Neuburger

Eine Kreuzung zwischen Pinot blanc und Silvaner aus Österreich. Aus der Weißweinrebe entstehen kräftige volle Weine, welche in guten Jahren und fachgerechter Be- und Verarbeitung auch sehr gute Qualitäten erreichen können.

Rebsorte Nobling

Dieser Weißwein ist eine Kreuzung zwischen Silvaner und Chasselas blanc aus Freiburg. Die Rebsorte wird hauptsächlich in Baden angebaut. Die Weine sind gelbgrün bis goldgelb mit rassigem und fruchtigem Körper. Er eignet sich auch hervorragend für die Sektherstellung.

Rebsorte Palomino

Weiße Traube aus Spanien. Hauptsächlich für die Herstellung von Sherry. Wird weltweit angebaut.

Rebsorte Pedro Ximenez

Eine der klassischen weißen Sherry-Trauben. Aus ihm wird trockener Sherry (im Verschnitt mit anderen Rebsorten) als auch eine süße oft reinsortige Variante gekeltert. Diese erreichen oft sehr hohe Qualitäten. Die Farbe kann dabei dunkles braun erreichen. In der Nase kann man Karamell und Schokolade erkennen.

Rebsorte Picolit

Ergibt seltene und teure Dessertweißweine. Der Stolz der Friulaner.

Rebsorte Pinot blanc

In Frankreich als Pinot blanc vor allem im Elsaß verbreitete Rebsorte. In Italien als Pinot bianco bekannt. Der deutsche Weißburgunder hat aber in der Regel größere Beeren. In Deutschland vor allem in Baden und in der Pfalz angebaut. Für den Ausbau im Barrique besonders geeignet. Farbe: blaß- bis hellgelb. Aromen: Banane, Aprikose, Karamell, Zitrone, grüne Bohne, Heu. Geschmack: feinrassige Säure mit mittlerem bis kräftigem Körper.

Rebsorte Pinot bianco

Italienische Bezeichnung für den Pinot blanc.

Rebsorte Pinot grigio

Italienische Bezeichnung für den Grauburgunder.

Rebsorte Pinot gris

Französische Bezeichnung für den Grauburgunder.

Rebsorte Prosecco

Weiße Rebsorte aus Venetien. Gleichzeitig der Name des Perl- oder Schaumweins, der aus der Traube gekeltert wird.

Rebsorte Riesling

Der Riesling gehört in Deutschland zu den am weitesten verbreiteten Rebsorte. Er stammt wahrscheinlich von einer Wildrebe am Oberrhein ab. Er reift sehr spät und stellt daher hohe Anforderungen an die Lage. In ihrer Lagerfähigkeit sind Rieslinge bei den Weißweinen unübertroffen.

Die Farbe ist blaß mit grünstich bis goldgelb. Die Aromen reich von Apfel, Grapefruit, Pfirsich, Aprikose, Quitte, Ananas, Mango über Kräuter. Er hat eine rassige Säure und einen leichten bis kräftigen Körper. Nicht nur in Deutschland erreicht der Riesling Spitzenqualitäten. Auch im Elsaß, Österreich, Kalifornien und Australien! Der Riesling erreicht sowohl durchgegoren, feinherb, süßlich und Edelsüß Spitzenqualitäten.

Rebsorte Rivaner

Ist ein weiterer Name für den Müller-Thurgau.

Rebsorte Rkatsiteli

In Georgien wurden Traubenkerne dieser Rebsorte in 5000 Jahre alten Tonkrügen gefunden. Der Ursprung liegt wohl im Kaukasus. In Aserbaidschan, Bulgarien, Russland, Georgien, Modawien und der Ukraine gehört sie zu den am meisten angebauten Rebsorten. In China wird sie unter dem Namen Baiyu angebaut. Die Weine sind meist sehr würzig und sind oft süß ausgebaut. Oft dient die Traubensorte auch als Grundlage für Destillate.

Rebsorte Rotgipfler

Eine Weißweinrebe, welche durch eine Kreuzung zwischen Traminer und Roter Veltliner entstand.

Rebsorte Ruländer

Ältere Bezeichnung in Deutschland für den Grauburgunder. Traditinsbewußte, meist qualitätsorientierte Weingüter verwenden vereinzelt wieder die Bezeichnung Ruländer für Ihren Grauburgunder.

Rebsorte Scheurebe

1916 gelang dem Rebenzüchter Georg Scheu in der Landesantalt für Rebenzüchtung Alzey mit seinem 88. Sämling die Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner. Seit 1945 heißt die Rebe Scheurebe. Davor nannte man sie Dr.-Wagner-Rebe, S88 oder Sämling.

In den 50er Jahren gelangen die ersten Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen mit sehr hoher Qualität. Auch heute findet man die besten Scheureben oft als edelsüßen Weißwein. Teilweise gibt es auch interessante Spätlesen, welche trocken ausgebaut werden.

Rebsorte Sauvignon blanc

Wer frische, unkomplizierte Weine bevorzugt, wird an dieser Rebsorte Freude haben! Der Ursprung dieser weißen Rebsorte liegt in Frankreich an der Loire. Die besten Weine kommen auch heute noch aus den Anbaugebieten Sancerre und Pouilly-Fumé. Aus Regionen mit relativ kühlem Klima werden sehr säurebetonte Weine gewonnen.

Die Rebsorte wird aber auch in vielen anderen Ländern angebaut. Hervorragende Qualitäten werden in Frankreich (Bordeaux), Neuseeland (Marlborough), Italien, Österreich (Steiermark) und Deutschland (Remstal, Baden), Chile, USA, Südafrika…. hergestellt!

Die wesentlichen Merkmale der Rebsorte sind ein erfrischendes Aroma. Die meisten sollten jung getrunken werden, da sie sonst nach Jahren der Lagerung einen schalen Spargelgeschmack bekommen können. Nur bei wenigen Spitzenweinen aus Pouilly-Fumé und Sancerre kann durch eine 2-4 jährige Lagerung eine Verbesserung erzielt werden.

Manche beschreiben das Aroma mit „Katzenpisse auf einem Stachelbeerenstrauch“? Er schmeckt meist nach etwas grünem wie unreife Stachelbeeren, Nesseln, Gras oder Blätter von Schwarzen Johanisbeeren. Aus kühlen Anbaugebieten duften sie auch nach Feuerstein oder Schießpulver. Weine aus nördlicheren Anbaugebieten haben einen höheren Säureanteil, als die aus südlicheren Regionen.

Rebsorte Savagnin

Weiße Rebsorte aus dem französischen Jura. Liefert die großen Gelbweine.

Rebsorte Semillion

Verbreitete weiße französische Rebsorte zur Herstellung von Dessertweinen in Sauternes, Barsac und Monbazillac. Häufig von der Edelfäule befallen, was sehr willkommen ist, um edelsüße Weine aus ihnen erzeugen zu können.

Rebsorte Silvaner

Weiße Rebsorte von mittlerer bis guter Qualität. Vor allem in Deutschland verbreitet. Die Weine besitzen ein ausgeprägtes, parfümiertes Bukett, sind geschmacksneutral und können in den höheren Prädikatsstufen sehr gut sein.

Rebsorte Sultana

Die weiße Rebsorte wird im Nahen Osten, Australien, Südafrika und Kalifornien angebaut. Sie ist die weltweit am meisten angebaute Rebsorte. Aus ihr werden meist Rosinen (= Sultaninen) gemacht. Teilweise wird daraus auch ein einfacher Tischwein oder Traubenmost-Konzentrat hergestellt.

Rebsorte Traminer

Spielart des Gewürztraminers. Soll weniger parfümierte und leichtere Weine liefern als dieser. Er wir vor allem in Deutschland angebaut.

Rebsorte Trebbiano

Weiße Rebsorte aus Italien. Liefert einfache, trockene Weißweine. In Frankreich Ugni Blanc.

Rebsorte Verdelho

Hauptsorte des weißen Portweins. Ergibt auch einen halbtrockenen Madeira.

Rebsorte Verdicchio

Italienische weiße Rebsorte aus den Marken.

Rebsorte Vernaccia

Weiße Rebsorte mittlerer Qualität aus San Gimignano in der Toskana.

Rebsorte Viognier

Hochqualitative weiße Rebsorte aus dem nördlichen Rhonetal. Ergibt die säurearmen, duftigen und eleganten Weine von Condrieu und Chateau-Grillet. Wird gelegentlich auch in anderen Ländern angebaut.

Rebsorte Weißburgunder

In Deutschland die Bezeichnung für Pinot blanc.

Rebsorte Welschriesling

Nicht verwandt mit dem deutschen Riesling. Die Hauptverbreitung liegt in Südosteuropa und Österreich. Die Herkunft der Rebsorte ist unklar. Es gibt unterschiedliche Herkunftsvermutungen wie Italien (Riesling Italico), Frankreich oder Rumänien.

Die Rebsorte reift ähnlich spät wie der deutsche Riesling und ergibt meist frisch-fruchtige jung zu genießende Weine. In einigen Anbaugebieten wie am Neusiedler See in Österreich wird aus dem Welschriesling auch oft ein hervorragender Dessertwein z.b. Ruster Ausbruch gemacht. Teilweise reinsortig als auch als Cuvee mit anderen Weißweinsorten.

Rebsorten für Rotwein

Rote Weintrauben
Rote Weintrauben

Rebsorte Acolon

Kreuzung von 1971 zwischen Lemberger (Blaufränkisch) und Dornfelder. Ergibt farbintensive Rotweine mit geringen Gerbstoffen. und fruchtiger Note.

Rebsorte Aglianico

In Kampanien in Italien ein sehr guter Rotwein (Taurasi). Auch in der Basilicata von Bedeutung unter dem Namen Aglianico del Vulture

Rebsorte Aleatico

Süße Rotweinsorte die in Süd- und Mittelitalien meist in Cuvees mit anderen Traubensorten für Dessertweine verwendet wird.

Rebsorte Barbera

Häufigste Rotweinrebe des Piemont in Italien. Liefert durchschnittliche bis feine und hervorragende Rotweine.

Rebsorte Blauburger

Eine Kreuzung aus Österreich, zwischen Blaufränkisch und Portugieser. Die Weine sind meist leicht und säurearm.

Rebsorte Blauer Portugieser

Ergibt hellrote einfache, süffige Weine, die jung getrunken werden sollten. Hauptsächlich in Österreich und Deutschland anzutreffen.

Rebsorte Blaufränkisch, Lemberger oder Limberger

Österreichische Rebsorte, hauptsächlich im Burgenland anzutreffen. Ergibt gute bis sehr gute Rotweine. Die Rebsorte wird auch Limberger, Lemberger oder Franconia genannt.

Rebsorte Bobal

Eine dunkle Traube die überwiegend in Mittelspanien angebaut wird. Ursprünglich als Basiswein für viele Rosados und junge Rotweine im Verschnitt mit Monastrell. Inzwischen werden mit der Rebsorte aber auch anspruchsvolle Weine gekeltert.

Rebsorte Brunello di Montalcino

Hochwertige rote Rebsorte aus der Toskana. Auch als Sangiovese oder Prugnolo Gentile in Montepulciano bekannt.

Rebsorte Cabernet Dorsa

Eine Kreuzung die in Deutschland aus Dornfelder und Cabernet Sauvignon entstand. Die Weine sollen sehr lagerfähig und tanninhaltig sein und nach fruchtigen Kirscharomen duften und schmecken.

Rebsorte Cabernet Sauvignon

Diese Rebsorte stammt aus dem Boredaux-Gebiet, wird aber weltweit angebaut. Eine sehr hochwertige Rebsorte mit allen Voraussetzungen für einen großen Wein. Die besten kommen aus dem Médoc, sehr gute Ergebnisse gibt es auch in Italien, Kalifornien, Australien und Chile.

Rebsorte Cabernet Franc

Die Rebsorte ist der kleine Bruder vom Cabernet Sauvignon. Er wird in Bordeaux von einigen nahmhaften Weingütern in der Cuvee mit Cabernet Sauvignon und oder Merlot verwendet. Gegenüber seinem großen Bruder ist er durch geringeren Tanningehalt früher trinkreif.

An der Loire in der Weinregion Chinon und teilweise in Argentinien wird der Sauvignon Franc auch reinsortig zu Wein ausgebaut. Dort gibt es von alten Reben hervorragende Qualiäten.

Rebsorte Canailo

Wird überwiegend in der Cuvee für Chianti verwendet. Da die Rebsorte problematisch beim pfropfen ist, ist ihr Anbau rückläufig. Das Pfropfen von Reben auf reblausresistente Stämme, wird seit der letzten Reblauskrise (19. Jahrhundert), welche in Europa große Weinregion zerstörte, praktiziert.

Rebsorte Carignan

Eine rote Rebsorte, die dunkle, tanninhaltige Weine mit Säure ergibt. Meist wird sie als Cuvee mit anderen roten Rebsorten wie Syrah, Grenache … verwendet. Anbauregion sind Südfrankreich, Nordspanien und Nordafrika.

Rebsorte Cesanese

Eine sehr alte Rebsorte, vermutlich aus der Region Rom stammend. Leider sehr selten und meist wird ihr mögliches Potential kaum ausgeschöpft. Auch unter dem Namen Bonvino Nero bekannt.

Rebsorte Cinsault

Die tanninarme und aromatische Rebsorte wird in Südfrankreich und Nordafrika meist in Cuvees mit Carignan verwendet.

Rebsorte Cornalin

Diese autochthone Rebsorte wird wieder in kleinen Mengen im Kanton Wallis angebaut. Die Trauben reifen sehr spät und benötigen aus diesem Grund sehr sonnige Lagen.

Rebsorte Corvina

Wichtige Rebsorte für die Cuvee beim Bardolina und Vapolicella. Rebsorte mit wenig Farbstoff und Tannin, dafür aber mit Aromen und Säure.

Rebsorte Dolcetto

Kommt aus dem Piemont und ergibt dem Beaujolais entfernt ähnelnde Rotweine.

Rebsorte Domina

Kreuzung zwischen Portugieser und Spätburgunder. Die Rebe ergibt körperreiche und farbintensive Rotweine die in Franken öfters angebaut werden. Meist sind die Weine mit kräftigem Säure- und Gerbstoffanteil. Oft duften sie leicht nach Brombeeren.

Rebsorte Dornfelder

Imanuel Dornfeld gab den Anstoss zur Gründung der Weinbauschule in Weinsberg. August Herold züchtete 1955 aus den Sorten Helfensteiner (Frühburgunder + Trollinger) und Heroldrebe (Portugieser + Limberger) den heutigen Dornfelder. Zu Beginn wurde er hauptsächlich als Deckrotwein zum dunkler Färben von Rotwein verwendet. Erst später entdeckte man das Potential der Rebsorte.

Heute gibt es einige Dornfelder in Deutschland, die zu den besten Rotweinen in Deutschland zählen. Aber auch einige trockene und halbtrockene Zechweine mit ordentlicher Qualität werden aus Dornfelder gewonnen.

Rebsorte Frühburgunder

Diese rote Rebsorte ist eine Mutation vom Pinot Noir (Spätburgunder) und hat ihren Ursprung in Frankreich. In Deutschland wird die Rebe hautpsächlich an der Ahr und in Baden-Württemberg angebaut. In guten Jahren und bei gekonntem Umgang durch den Winzer, können die Weine internationales Spitzenniveau erreichen.

Rebsorte Gamay

Liefert einen fruchtigen, gerbstoffarmen Rotwein. Die besten kommen aus dem Beaujolais.

Rebsorte Grechnach oder Garnacha

Sehr verbreitet in Südfrankreich und Spanien (Garnacha), ihrem Ursprungsland. Liefert alkoholreiche Rotweine, die besten stammen aus Banyuls in Südfrankreich.

Rebsorte Heroldrebe

Eine Kreuzung zwischen Portugieser und Lemberger aus Weinsberg in Württemberg. Anbauregionen sind die Pfalz, Rheinhessen und Württemberg (teilweise auch Brasilien, Canada, Neuseeland, Italien, Frankreich und Südafrika). Die ziegelroten Weine sind mit feinem Gerbstoff und Säure ausgestattet.

Rebsorte Lagrein

Farbintensive Rebsorte mit geringen Tanninen. Die Weine haben meist ein für Rotweine geringes Lagerpotential.

Rebsorte Lambrusco

Eine alte italienische Rebsorte die wahrscheinlich bereits schon von den Etruskern gekeltert wurde. Der Großteil der produzierten Weinmengen wird als süßliches Weingetränk in den Supermärkten der Welt angeboten. Aber Lambrusco kann auch ein guter roter Wein mit leichter Perlage sein.

Rebsorte Listan Negro

Die rote Rebsorte ist die am meisten angebaute auf den Kanarischen Inseln. Früher wurden daraus meist alkohollastige Rotweinmonster, oft mit über 15-18% gekeltert. Seit vielen Jahren arbeiten einige Winzer und Genossenschaften mit deutschen Weinberatern zusammen. Inzwischen gibt es von dieser Rebsorte angenehm zu trinkende Rotweine im charaktervollem, feinerem Aroma und Geschmack der Rebsorte.

Rebsorte Malbec oder Cot

Ertragreiche französische rote Rebsorte, die gelegentlich im Mischsatz eines Bordeauxweines enthalten sein kann. Hauptsorte in Cahors im Südwesten Frankreichs. In Argentinien werden teilweise hervorragende Malbec-Weine gemacht!

Rebsorte Mavrud

Diese tiefrote und tanninhaltige Rebsorte wird auf dem ganzen Balkan angebaut. Die größte Anbauregion ist Bulgarien. Auf Grund der geringen Erträge (da kleine Trauben) ist ihr Anbau allerdings rückläufig. Bereits Odysseus soll sich an thrakischen (Bulgarien) Wein erfreut haben.

Rebsorte Merlot

Weltweit verbreitete rote Rebsorte, die Weine von unterschiedlicher Qualität ergeben. Am besten in Saint-Emilion und Pomerol, wo die Weine Tiefe, Kraft, Langlebigkeit und Klasse zeigen. Ähnliche Ergebnisse auch in Italien. Die Weine sind oft fruchtig, aber ohne besondere Eleganz, wobei Überraschungen möglich sind. Auf Grund der globalen Klimaerwärmung wird Merlot inzwischen auch in Deutschland angebaut und ergibt meist gute bis sehr gute Qualitäten.

Rebsorte Montepulciano

Aus dem italienischen DOC-Gebiet Montepulciano d’Abruzzo. Ergibt intensive, trockene und geschmeidige Rotweine. Nicht zu verwechseln mit dem Nobile de Montepulciano aus der Toskana.

Rebsorte Mouvedre oder Monastrell

Diese Sorte wird immer häufiger angepflanzt. Ergibt wuchtige Rotweine in Südfrankreich und Spanien. Die besten kommen aus Bandol. Geschmack nach schwarzen Johannisbeeren und Kräutern. Oft wird daraus auch eine Cuvee mit anderen Rebsorten gemacht. Insbesondere in Südfrankreich und Spanien enstehen mit dieser Rebsorte sehr gute Cuvee-Weine.

Rebsorte Nebbiolo

Hochwertige Rebsorte aus dem Piemont. Liefert kräftige, würzige und extraktreiche Rotweine. Die besten sind Barolo, Barbaresco und Gattinara.

Rebsorte Nero d’Avola

Eine alte Rebsorte, die überwiegend in Süditalien bzw. Sizilien angebaut wird. Ursprünglich wurden daraus einfache Zechweine gemacht. Inzwischen ist eine neue junge Winzergeneration davon überzeugt, das man auch von dieser alten Rebsorte hochwertige Weine machen kann. Durch Ertragsbeschränkung und penible Arbeit im Weinberg gelingen inzwischen gute bis sehr gute Weine dieser Sorte. Im italienischen Weinführer Gambero Rosso gehört seit einigen Jahren mindestens ein Nero d’Avola zu den besten italienischen Rotweinen, welche sich seit über 10 Jahren durch hervorragendes Preis- Leistungsverhältnis auszeichnen!

Rebsorte Pinotage

Die Kreuzung zwischen Pinot noir und Cinsault stammt aus Südafrika und wird auch dort heute noch angebaut. Die Weine haben fruchtige Aromen von Blaubeeren, Pflaumen und sind meist relativ früh trinkreif. Von guten Weingütern werden davon Spitzenweine gekeltert.

Rebsorte Pinot Meunier, Müllerrebe oder Schwarzriesling

Wenig anspruchsvolle Traube zur Herstellung von leichten Rotweinen, in Württemberg als Schwarzriesling und in Frankreich als Pinot Meunier bekannt, wo sie gelegentlich für die Champagnerherstellung verwendet wird.

Rebsorte Pinot Noir, Pinot Nero und Spätburgunder

Spätburgunder Weintrauben
Spätburgunder Weintrauben

In Frankreich Pinot Noir, in Italien Pinot nero und im deutschen Sprachraum Spätburgunder oder blauer Spätburgunder. Stammt vermutlich von einer burgundischen Wildrebe ab. Hauptanbaugebiet ist Burgund. Die Sorte braucht im gemäßigten Klima Zeit zur Reife, bringt jedoch in guten Jahren herausragende Weine mit Kraft und Fülle hervor. Besitzt eine große Lagerfähigkeit. Farbe: ziegel- bis tiefrot, Aromen: Brombeere, Waldbeere, Himbeere, Kirsche, Rauch, Leder; Geschmack: samtig, mit feiner Säure und gehaltvollem Körper. Auch in anderen Ländern wird guter bis sehr guter Pinot Noir angebaut. Österreich, Neuseeland und Kalifornien.

Rebsorte Portugieser

Der Ursprung der Rebsorte wird in Österreich-Ungarn vermutet. Im 19. Jahrhundert kam die Rebsorte über Österreich nach Deutschland. Als etwas leichtere Rotweinsorte ergibt der Portugieser meist süffige, vollmundige Schoppeneweine. Auch als Weißherbst können gute Qualitäten entstehen.

Rebsorte Refosco

Autochthone rote Rebsorte aus dem Friaul. Ergibt mittelqualitative, tanninreiche leichte Rotweine mit niedrigem Alkoholgehalt. Wird auch in Ostslowenien und Istrien angebaut.

Rebsorte Regent

Eine relativ junge Rebkreuzung zwischen (Sylvaner + Müller-Thurgau) mit der französischen Chambourcin. Die Züchtung gelang im Institut für Rebenzüchtung auf dem Geilweilerhof bei Siebeldingen in der Pfalz. Seit 1993 wurde Sortenschutz erteilt. Seit 1995 ist die Rebsorte für die Qualitätsweinproduktion zugelassen.

Inzwischen wird der Regent in vielen Rotwein-Anbauregion ausgebaut. Die Weine haben eine kräftige Geschmacksnote mit dichtem Dunkelrot. Am Gaumen schmeckt man Früchte von Kirschen bis zu Johannesbeeren. Sie erinnern eher an Weine aus dem Süden Europas.

Rebsorte Saint Laurent

Vermutlich stammt diese Rotweinrebe aus Frankreich. Ob aus dem Elsass ist unklar. In Deutschland wurde sie durch den Rebveredler Carl Bronner eingeführt und verbreitet. Hauptanbaugebiet ist derzeit in Deutschland in der Pfalz. Weltweit wird derzeit in Österreich am meisten dieser edlen Rotweinsorte angebaut. Meist ergibt die Rebsorte kräftige, frische und fruchtige Rotweine.

Rebsorte Samtrot

Der Samtrot der in Württemberg entdeckt wurde ist eine Mutation des Schwarzriesling (Familie der Burgunder). Er liefert schwankende Erträge, ansonsten ähnelt er dem Spätburgunder. Die Farbe ist ziegelrot, die Aromen erinnern an Brombeere, Himbeere, Kirsche. Er hat eine feine Säure.

Rebsorte Schioppettino

Ein dunkler aromatischer Wein mit feinem floralem Duftaroma. Bereits im 13. Jahrhundert wurde der Wein zum ersten mal erwähnt. Nach der Reblausplage stand die Rebsorte kurz vor dem Aussterben. Inzwischen wird sie aber wieder verstärkt im Friaul angebaut.

Rebsorte Shirah oder Shiraz

Hochqualitative, spät reifende rote Rebsorte aus dem Süden Frankreichs. Wird im nördlichen Teil der Cotes du Rhone für den Hermitage, Cote Rotie oder Cornas allein gekeltert. Ergibt exzellente Weine in Australien. Wird manchernorts auch in Kalifornien, Südafrika und in der Schweiz und Österreich angebaut.

Rebsorte Tannat

Die Rebsorte stammt ursprünglich aus dem französischem Baskenland. Heute wird die Rebsorte mit steigenden Qualitäten in Südamerika insbesondere Uruguay angebaut. Die Weine haben feine Tannine und Aromen nach schwarzen Johannisbeeren.

Rebsorte Tempranillo

Die Weine haben feine Tannine und Aromen schwarzer Johannisbeeren.

Es ist die edelste Rebsorte für Rotwein in Spanien. Es ist die Hauptrebsorte in Rioja und Ribera del Duoro.

Der Name wurde von temprano (=früh) abgeleitet. Die Rebsorte reift auch tatsächlich früh. Dies ist der Grund das sie besonders geeignet für höher gelegene Anbaugebiete ist. So z.b. im Ribera del Duoro, Rioja, Rioja Alta, Rioja Alavesa, Navarra, Valdepenas und Penedés. Ein weiteres Anbaugebiet ist das Alentejo in Portugal!

Der Geschmack von reinsortigem, klassischen Tempranillo wird oft mit Tabakblättern beschrieben. Wenn er in amerikanischen Barriquefäßern ausgebaut wurde kommt noch ein intensiver Duft und Geschmack von Vanille hinzu.

Rebsorte Teroldego

Die Rebsorte wird überwiegend in Südtirol und Trentino angebaut. Zur Habsburger Zeit war es am Wiener Hof ein begehrter Wein. Die Rebe ergibt dunkle aromatische Rotweine mit leichter Teernote.

Rebsorte Vernatsch oder Trollinger

Der Ursprung der Rebsorte liegt wohl im Südtiroler Trentino, wo sie Vernatsch genannt wird.

In Deutschland wird der Trollinger hauptsächlich in Württemberg angebaut, wo sie sozusagen ein Nationalgetränk ist. Dort ist der die am häufigsten angebaute Rotweinrebe. Meist werden aus ihm einfache süffige Weine mit etwas Restsüße gemacht. Qualitätsorientierte mache aus dem Trollinger inzwischen auch ganz gute Weine daraus. Z.b. Trollinger Alte Reben vom Weingut Schnaitmann in Fellbach.

Rebsorte Zinfandel

Die am meisten angepflanzte Rebe Kaliforniens.Meist wird ein mittelschwerer, tieffarbiger und würziger Rotwein aus dieser Rebe gekeltert.

Rebsorte Zweigelt

Eine Kreuzung von der Weinbauschule in Klosterneuburg (Österreich) von Dr. Fritz Zweigelt, zwischen St. Laurent x Blaufränkisch. Ergibt trockene rubinrote Weine mit fruchtigem Abgang, welche leicht bekömmlich sind. Die Rebsorte wird inzwischen auch vereinzelt in deutschen Anbaugebieten wie Württemberg erfolgreich angebaut.

Genug Rebsorten aufgelisten. Die Auflistung ist garantiert nicht vollständig. Dürfte aber die häufigsten hochwertigen Rebsorten für Wein beinhalten. In anderen Ländern können Rebsorten auch einen anderen Namen haben. Da wo mir das bekannt war, habe ich dies immer angegeben. In erster Linie geht es mir bei dieser Auflistung darum, daß dem Einsteiger bewusst wird, welche Vielfalt an Traubensorten bei Wein möglich ist. Und da gibt es noch weitere 100te von Traubensorten, welche hier nicht aufgelistet sind. Probiert ruhig einmal Weine aus weniger bekannten Traubensorten aus. Die Vielfalt ist hier endlos.

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